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03.02.2014Gehirnjogging im Dienst der Forschung: TL TRANSLATIONES unterstützt Studie des Max-Planck-Instituts

Im Januar 2014 nahmen Kristina Lange und Katharina Krause, Konferenzdolmetscherinnen und Geschäftsführerinnen der TL TRANSLATIONES GmbH, an einer Studie des Max-Planck-Institutes für Bildungsforschung teil.

Die Studie erforscht die Aktivität und Struktur bestimmter Hirnbereiche und untersucht ausgewählte Fähigkeiten, die möglicherweise mit der Beherrschung von Fremdsprachen (und deren intensiver Anwendung) in Zusammenhang stehen. Gesucht wurden also gezielt Probanden mit mehrjähriger Erfahrung als Simultandolmetscher.

Die beiden Dolmetscherinnen von TL TRANSLATONES absolvierten im Rahmen der Studie einerseits computerbasierte Tests, die Aufschluss über eine Reihe von Fähigkeiten, etwa die zur geteilten Aufmerksamkeit, sowie die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses erfassten. Zunächst jedoch ging es "in die Röhre": Im Magnet-Resonanz-Tomographen wurde die Reaktion in den beanspruchten Hirnarealen während der Erledigung verschiedener Aufgaben gemessen.

Für Kristina Lange ist die Teilnahme an der Studie nicht nur ein Dienst an der Wissenschaft: „Die Erfahrung war wirklich spannend“, erzählt sie. „In einer engen Röhre liegen, sich nicht bewegen dürfen und dabei Kombinationen und Sequenzen geometrischer Formen erkennen und memorisieren - das ist schon eine Herausforderung! Als Dolmetscherinnen sind wir natürlich sehr geübt darin, uns zu konzentrieren und unsere Aufmerksamkeit auf mehrere Tätigkeiten gleichzeitig zu verteilen. Aber solche Aufgaben bewusst und unter Testbedingungen durchzuführen, ist noch einmal etwas ganz Anderes!“

„Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse“, ergänzt Katharina Krause. „Es war uns ein Anliegen, die Wissenschaft zu unterstützen, wenn sie sich mit unserem Berufszweig befasst. Die Aktivität des menschlichen Gehirns ist ein faszinierender Forschungsgegenstand. Vielleicht können sich die Erkenntnisse ja sogar positiv auf unsere Tätigkeit als Simultandolmetscherinnen auswirken!“